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Induktive Anlassanlagen

Reduzierung von Spannungen auch im In-line-Prozess

Wurde bis vor einigen Jahren ein Anlassprozess grundsätzlich im Ofen bei Haltezeiten von ein bis zwei Stunden durchgeführt, so erfolgen viele Anlassprozesse heutzutage induktiv per “Kurzzeitanlassen”. Dieses Verfahren erfreut sich aus den folgenden Gründen wachsender Beliebtheit:

  • Anlassen innerhalb der Produktionslinie ohne Ausschleusung von Werkstücken für einen Ofenprozess
  • Raschere Erwärmung für kürzere Taktzeiten
  • Partielles Anlassen nur des zuvor gehärteten Bereichs, wodurch Verzüge minimiert werden
  • Anlassen erfolgt direkt nach dem Härten – Wartezeiten durch Batchbildung zum Ofenanlassen entfallen

Machbarkeit des induktiven Anlassens:

  • Ein induktives Anlassen ist immer dann zu empfehlen, wenn die Werkstückgeometrie des anzulassenden Bereichs eine homogene induktive Erwärmung auf Anlasstemperatur ohne Entstehung lokaler Temperaturspitzen zulässt
  • Als Faustregel gilt: Die Dauer des induktiven Erwärmens zum Anlassen sollte mindestens zwei- bis dreimal so lang wie das induktive Erwärmen zum Austenitisieren sein
  • Scharfe Kanten, Bohrungen, Einstiche sowie inhomogene Materialverteilungen führen bei induktiver Erwärmung zu großen Temperaturunterschieden – in diesem Fall ist das induktive Anlassen nicht zu empfehlen

Sie sind sich nicht sicher, ob ein induktives Anlassen für Ihren individuellen Anwendungsfall in Frage kommt? Sprechen Sie uns jederzeit gerne an, wir prüfen die Machbarkeit.

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INDUCTOHEAT Europe GmbH

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